Edvardas Narevicius ist einer der Vorreiter der Ultra-Tieftemperaturchemie. Mit seinen Experimenten macht er es möglich, neuartige Quanteneffekte zu beobachten. An der TU Dortmund soll er den Schwerpunkt im Bereich der experimentellen und theoretischen Quantenoptik verstärken.
Die Mathematikerin, Wissenschaftshistorikerin, Sinologin und Philosophin Andrea Bréard forscht zur Geschichte der Mathematik Chinas. Dabei führt sie Wirtschaftsgeschichte, politische Geschichte und Sozialgeschichte zusammen und gibt so Einblicke in die Geistesgeschichte Chinas insgesamt.
Krebszellen wachsen deutlich schneller als gewöhnliche Zellen im Körper. Ihr Stoffwechsel funktioniert deshalb anders und verwertet Nährstoffe mit großer Geschwindigkeit. Der Stoffwechselforscher Christian Frezza sucht nach Wegen, wie die Nährstoffverarbeitung in den Krebszellen so gestört oder sogar verhindert werden kann, dass diese nicht mehr wachsen und schließlich sterben.
Stefan Hofmann ist einer der führenden Experten in der Behandlung von Angststörungen und Depressionen durch Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie, die er mit seiner Forschung entscheidend geprägt hat und mit Methoden der Neurologie weiter entwickelt.
Als Spezialist für die Einsteinschen Feldgleichungen arbeitet der Mathematiker Gustav Holzegel an Theorien der Physik zu den Eigenschaften des Universums. So ist es ihm gelungen, Lösungen für die mathematischen Gleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie vorzulegen, die die Stabilität von Schwarzen Löchern erklären.
An der Universität Tübingen ist die Bildungs- und Erziehungswissenschaft mit ihren universitären und außeruniversitären Forschungsinstituten bereits sehr umfangreich aufgestellt und hat einen Fokus auf der Schnittstelle von Bildungspraxis und Bildungsforschung. Als Humboldt-Professor soll Kou Murayama die Bildungsforschung dort noch erweitern und deren Interdisziplinarität intensivieren.
An der Universität zu Köln soll Bart Thomma Bodenorganismen und ihre Wechselwirkungen mit Pflanzen weiter erforschen. Es soll ein „Centre for Microbial Interactomics“ gegründet werden, das Thomma leiten und in dem er die evolutionäre Mikrobiologie vertreten soll. Außerdem soll er mit Humanbiologen zusammenarbeiten. Denn wenn man Mikroorganismen im Boden mit ihrer Genetik und ihren Wechselwirkungen genauer versteht, könnte das auch hilfreich für die Medizin sein – zum Beispiel für die Verbesserung von Antibiotika.
Mit Forschungseinrichtungen wie dem PIK (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) oder dem GFZ (Deutsches GeoForschungsZentrum) besteht in Potsdam bereits eine einzigartige Forschungsinfrastruktur zu Klima- und Umweltthemen, in der Thorsten Wagener als Humboldt-Professor künftig eine Schlüsselrolle spielen soll. Die Universität Potsdam strebt damit eine international führende Stellung auf dem Gebiet der Wasserforschung an. Geplant ist ein neues Potsdam Research Cluster for Water, Environment and Society (Forschungszentrum für Wasser, Umwelt und Gesellschaft), das ein weltweiter Vernetzungsknoten für Forschung, Innovation und Lehre werden soll, um die Wasserversorgung unter sich ändernden (Klima-)Bedingungen sicherzustellen.
Alexander von Humboldt-Professur für Künstliche Intelligenz 2020 Peter Dayan An der Universität Tübingen soll Peter Dayan die Informatik mit den Neurowissenschaften verbinden und zusätzlich eine Brück
Diese Seite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten.
Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung
und den .