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Pressemitteilung

Internationale Spitzenwissenschaftler*innen verstärken die Forschung in Deutschland

Die ersten Preisträger*innen der Alexander von Humboldt-Professur 2022 stehen fest.

  • vom
Portraits Catherina Becker, Yaochu Jin, Markus Klute, Sayan Mukherjee, Joacim Rocklöv, Radu Timofte
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Eine Alexander von Humboldt-Professur bietet mit einer Förderung von bis zu fünf Millionen Euro nicht nur optimale finanzielle Bedingungen, sondern auch maximale Flexibilität für Spitzenforschung in Deutschland. Sechs neue Preisträger*innen sind nun ausgewählt worden, die mit dem höchstdotierten internationalen Forschungspreis des Landes langfristig für die Arbeit an deutschen Universitäten gewonnen werden sollen. Die Auszeichnung wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Ausgewählt wurden:

  • Die Neurobiologin Catherina G. Becker wechselt an die Technische Universität Dresden. Zuvor war sie Professorin am Centre for Discovery Brain Sciences an der University of Edinburgh, Vereintes Königreich.
  • Der Experte für Computergestützte Intelligenz Yaochu Jin von der University of Surrey, Vereintes Königreich, soll künftig an der Universität Bielefeld forschen.
  • Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) nominierte den Physiker Markus Klute vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), Cambridge, USA.
  • Der Mathematiker Sayan Mukherjee von der Duke University, Durham, USA, wurde von der Universität Leipzig gemeinsam mit dem MPI für Mathematik in den Naturwissenschaften vorgeschlagen.
  • Joacim Rocklöv, Epidemiologe an der Umeå Universität in Umeå, Schweden, soll an die Universität Heidelberg wechseln.
  • Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg hat Radu Timofte, Experte für Computer Vision an der ETH Zürich, Schweiz, und an der Technical University of Iasi, Rumänien, nominiert.

Der Preis wird den international renommierten Wissenschaftler*innen 2022 verliehen, wenn sie die Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie nominiert haben, erfolgreich abschließen.

Um die Humboldt-Professor*innen herum werden neue Institute und Strukturen entstehen, Forschungsbereiche  werden durch interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb einer Universität besser verzahnt und Hochschulprofile geschärft. Damit gibt die Humboldt-Professur deutschen Hochschulen die Chance, Spitzenkräften international konkurrenzfähige Rahmenbedingungen zu bieten und ihre eigene Position im weltweiten Wettbewerb zu verbessern.

Yaochu Jin, Sayan Mukherjee und Radu Timofte sollen jeweils eine Alexander von Humboldt-Professur für Künstliche Intelligenz erhalten. Noch bis zum Jahr 2024 stehen zusätzliche Fördergelder speziell für Humboldt-Professuren auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz bereit. Diese Humboldt-Professuren können sich auch mit gesellschaftlichen, rechtlichen oder ethischen Aspekten der Künstlichen Intelligenz beschäftigen.

Der Auswahlausschuss hat in seiner Sitzung dieses Mal über 16 Nominierungen entschieden, die zweite Auswahlrunde für die Humboldt-Professur 2022 findet im Herbst 2021 statt.

Weitere Informationen über die Preisträger*innen finden Sie hier.

(Pressemitteilung 12/2021)

aktualisiert am 7. Juli 2021

Jährlich ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung über 2.000 Forscher*innen aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. In weltweit über 140 Ländern pflegt die Stiftung ein fächerübergreifendes Netzwerk von mehr als 30.000 Humboldtianer*innen – unter ihnen 57 mit Nobelpreis.

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